Umgebung

Heimbach liegt im Tal der Rur an der Rurtalsperre Schwammenauel und am Stausee Heimbach. In der Kernstadt liegt der Sonnenberg. Die Stadt in der Eifel hat sehr viel Tourismus aus dem Raum Aachen, Köln, Bonn und aus den Niederlanden. Heimbach ist staatlich anerkannter Luftkurort.

Heimbach ist ein bekannter Wallfahrtsort. Seit dem Jahre 1804 pilgern Gläubige zur „Schmerzhaften Mutter von Heimbach“, einer in der Pfarrkirche von Heimbach aufgestellten Pietà. Im Zuge der Säkularisation wurde die Pietà aus dem 15. Jahrhundert zusammen mit einem Antwerpener Retabel aus dem 16. Jahrhundert am 22. Juni 1804 aus dem Trappistenkloster Mariawald in die Heimbacher Pfarrkirche St. Clemens übertragen. Heute sind Pietà und Retabel in der am 24. Mai 1981 geweihten Heimbacher Salvatorkirche zu sehen.

Impressionen aus Heimbach und der Umgebung

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Im Bahnhof Heimbach befindet sich das Nationalpark-Tor Heimbach mit der Ausstellung „Geheimnisse im Buchenwald“ und wichtigen Informationen rund um den Nationalpark Eifel. Der Bahnhof wurde in einer Feierstunde am 18. September 2011 als NRW-Wanderbahnhof 2011 ausgezeichnet. Von dort führen viele Wanderwege in die nähere und weitere Umgebung. Des Weiteren lässt sich die Eifel von hier aus auch mit dem Fahrrad oder Mountainbike erkunden.

Durch den Ort führen die Radfernwege:
Eifel-Höhen-Route, der als Rundkurs um den Nationalpark Eifel führt.
RurUfer-Radweg, der die höchste Erhebung des Hohen Venn mit der Mündung der Rur in die Maas verbindet.
D-Route 4: Mittelland-Route: Von Aachen über Bonn und Siegen, Erfurt, Jena und Chemnitz nach Zittau.
D-Route 7: Pilgerroute: Von Aachen über Köln, Düsseldorf, Duisburg, Münster, Osnabrück, Bremen und Hamburg nach Flensburg.

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Infozentren und Freizeitaktivitäten:
In der Naturerlebnisausstellung im „Haus des Gastes“ geht es um die Wechselwirkungen zwischen Natur und ihrer Nutzung rund um Heimbach. Unter anderem wird das Schaf als wichtiges Nutztier vorgestellt: Eifelbauern waren arme Bauern. Für Getreide und Rinder war der Boden zu karg, der Kunstdünger noch nicht erfunden. Wo die Milchkuh kümmerte, brachte das Eifelschaf Ertrag. Schafe waren in der Eifel einmal ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Vom einstigen Wohlstand der Wollweber und Tuchhändler zeugen noch heute deren prachtvolle Häuser in Monschau. Im 18. Jahrhundert wurden Schafherden aus der Eifel sogar auf die Märkte von Paris getrieben. Große Schafherden bedeuteten Wolle, Tuch und Filz. Allein in Heimbach gab es vier Schäfereien. Hier arbeitete eine Wollspinnerei und eine Walkmühle, lebten Färber und Weber. Heute erhalten die Schafe die traditionelle Kulturlandschaft, die grünen Täler der Eifel mit Orchideen, Hummeln und bunten Schmetterlingen.
Die Dauerausstellung der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen unter dem Titel „Audienz beim König der Nacht“ vermittelt dem Besucher die wichtigsten Informationen über den Uhu und seinen Lebensraum, Ausrottung und Wiederansiedlung, Gefährdungsursachen und Schutz.
In der ehemaligen Hauptschule befindet sich das Wasser-Info-Zentrum Eifel. Hier erfährt man alles über Wasser. Es dient auch der Verbraucherberatung und ist Tagungsstätte.
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Musik:
Weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind die seit 1998 im Kraftwerk stattfindenden Konzerte „Spannungen“ mit dem künstlerischen Leiter und Pianisten Lars Vogt.

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Bauwerke:
In Heimbach befindet sich die Abtei Mariawald, das einzige Trappistenkloster in Deutschland.
Unterhalb der Urfttalsperre befindet sich das Kraftwerk Heimbach, ein 1904 im Jugendstil errichtetes Wasserkraftwerk zur Erzeugung elektrischer Energie.
Überragt wird die Stadt Heimbach von der Burg Hengebach, die 1106 erstmals erwähnt wurde. Nach dem ersten Spatenstich am 20. November 2008 für den Umbau, wurde sie Sitz der „Internationalen Kunstakademie Heimbach“.

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Museum:
Im Kraftwerk Heimbach befindet sich das RWE Industriemuseum mit elektrischen Alltagsgeräten. Im Bahnhof wurde das Museum DKB-Zeitreise im Oktober 2009 eröffnet.
Ferner gibt es in Heimbach einen Minigolfplatz und ein großzügiges Freibad mit Beachvolleyballplatz.

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Verkehr:
Heimbach ist Endbahnhof der Bahnstrecke Düren–Heimbach von Düren in die Eifel. Der Bahnhof hat neben der Funktion, eine gute Anbindung im Nahverkehr zwischen Linnich, Düren und Heimbach zu bieten, auch eine touristische Funktion als Nationalparktor und Infozentrum für Wanderer und Touristen. An Sonn- und Feiertagen der Sommermonate fährt die euregiobahn von Heerlen (NL) über Aachen und Düren kommend direkt den Bahnhof in Heimbach an (Heerlen-Heimbach-Express seit 2004).
„Mäxchen“ heißt ein Doppeldeckerbus der Dürener Kreisbahn, der an bestimmten Tagen mit Gästeführern über die Eifelhöhen fährt.
Neben den regelmäßigen Fernverkehrslinien des öffentlichen Personennahverkehrs fährt in der Stadt Heimbach ein Bürgerbus.
Die Rurseebahn verbindet an bestimmten Tagen den Bahnhof Heimbach mit der Anlegestelle der Rurseeschifffahrt in Schwammenauel (Heimbach-Hasenfeld).
Die Rurseeschifffahrt bietet Schiffsverbindungen von Heimbach-Schwammenauel zu den anderen Rursee-Anliegerorten Nideggen-Schmidt und Simmerath-Rurberg.
Im Bereich Vlatten, Hergarten und Düttling durchquert die B 265 das Stadtgebiet.

Schlagzeilen

Sie reisen mit der Bahn an? Selbstverständlich holen wir Sie am Bahnhof ab und bringen Sie am Abreisetag auch wieder dort hin.